Ombili Reisebericht Mai/JUni 2014

Ombili-Reisebericht Mai/Juni 2014 - 2 - Beim Besuch einer Wasserstelle für die Rinder sah uns ein kleiner Gast zu (Foto). Zur effektiveren Nutzung des Gras- landes muss die Farm durch zusätzliche Zäune in kleinere Camps (Weidebereiche) unterteilt werden. Erste Schätzun- gen ergaben eine erforderliche Zaunlänge von ca. 12 km. Die Stiftung verfügt über sehr qualifizierte Farmarbeiter. Der Finanzierungsbedarf stellt allerdings eine Herausforderung dar. Anschließend gab es einen Abstecher in den Schulgarten, in dem gerade unsere Freiwillige Frau Dorenburg (pensio- nierte Lehrerin) ihre Klasse unterrichtete. Der Samstag wurde u. a. durch die Besichtigung aller Werkstätten zur Herstellung von Kunsthandwerk (Näh-, Druck- und Werkstatt für die sog. Endprodukte wie Mobiles und Ketten) sowie das Kulturzentrum bestimmt. Es sind viele schöne Sachen, u. a. Schnitzereien mit viel Detailtreue dazu gekommen (z. B. 2. Bild v. re.: säugende Antilope). Es ist immer wieder beeindruckend, was die San für eine Kunstfertigkeit besitzen. Am 25.05. und 01.06. ging es wieder einmal in die Etosha. Hier eine Zusammenfassung beider Tage. Auf der ersten Tour waren die die besten Schnitzer und Korbflechterinnen mit von der Partie, sozusagen zum Anschauungsunterricht für die späteren eigenen Arbeiten. Darüber hinaus gab es in Namutoni zwei Geschäfte mit Schnitzereien und Flechtar- beiten zu besichtigen. Spionage vor Ort! Inzwischen sind die Ombilis dort so bekannt, dass eine Bestellung eigentlich nicht mehr erforderlich ist und das Personal gleich fragt: „Sandwiches with bacon, cheese and tomato?“. An der zwei- ten Tour waren die Garten- und Werkstattarbeiter beteiligt. Wir hatten wieder Glück mit den Tieren, allerdings nicht immer mit den Bildern. Auf jeden Fall gab es viele Antilopen, Giraffen, Zebras, Löwen, ein Nashorn, natürlich Elefanten und viele Vogelarten zu sehen, zum Abschluss und zur Abwechslung auch eine Panne.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjY3NTk=