SIGNAL + DRAHT (104) 10/2012 28 n Bahnübergangssicherung Bild 3: Servicetastatur-Anzeige – Auswahl ASA- Initialisierung Bild 4: Service- tastatur-Anzeige – Abfrage ASA- Initialisierung Bild 5: Service- tastatur-Anzeige – Abschluss ASAInitialisierung Achssensor (AS), Befestigungssatz Achssensoren für die Schiene und Gleisanschlussgehäuse ASA. Der Anschluss des Achssensors wird – wie auch die Streckenverkabelung – an einem Klemmblock im Gleisanschlussgehäuse aufgelegt. Dort befindet sich zudem die ASA-Verbindungsplatte (ASAV-Baugruppe) zur Aufnahme der Auswertebaugruppe. Eine Adresskodierung zur Identifizierung des Achssensors im System ist dabei Bestandteil der ASAVBaugruppe, diese Kodierung beinhaltet die Elementadresse des Sensors, die Teilanlagenkennung (I/II) sowie eine Kennung für die Anbaulage des Sensors an der Schiene (Schiene rechts bzw. links). Diese Festlegungen zur Identifizierung und Positionierung des Zählpunktes sowie auch die Festlegungen zur Definition des Sensortyps (Einschaltpunkt, Ausschaltpunkt, Überwachungszeit, Zweikanaligkeit, etc.), werden bei der Projektierung der Bahnübergangssicherungsanlage getroffen. Die Achssensor-Auswertebaugruppe selbst besitzt einen Eingangskanal und einen Ausgangskanal (z. B. zur Anschaltung einer Unwirksamkeitstaste mit Überwacherlampe), sie führt die Sensorauswertung durch, empfängt Steuertelegramme der BUES 2000 und sendet Meldungen an diese (Achsmeldungen, Statusmeldungen, Eingangskanalmeldungen). Die ASA-Baugruppe ist selbstdiagnostizierend und übermittelt festgestellte Unregelmäßigkeiten in ihren Statusmeldungen. Die Komponenten des Sensorsystems werden zum Teil doppelt eingesetzt und arbeiten somit zweikanalig ( z. B. als Einschaltpunkt einer Fü-Anlage). Sie verwenden dann bei der Kodierung eine gemeinsame ElementbusAdresse, die sich auf den Zählpunkt bezieht, unterscheiden sich dabei aber in ihrer Kennung als Teilanlage I bzw. Teilanlage II. 1.5 Die Software zur AZSB-Vorverarbeitung Die Software (SW) zur Vorverarbeitung der Achssensorsysteme ist Bestandteil der Softwarebibliothek des BUES 2000-Gleismoduls und trägt die Bezeichnung ASA-Handling. Diese Softwarekomponente bereitet die Achs- und Eingangskanalinformationen sowie den Status der Achssensor-Auswertebaugruppe für die Bearbeitung im Gleismodul auf und steuert die Achssensor-Baugruppen. Die Vorverarbeitung durch das ASAHandling erfolgt so, dass über die bestehenden Strukturen im Gleismodul (GLM) mit der Gleismodul-Applikationssoftware kommuniziert werden kann. Diese Strukturierung hat sich bereits bei der BUES 2000-Software mit Fahrzeugsensoren bewährt und wurde daher beibehalten. Die Aufgaben des ASA-Handlings sind: Plausibilitätsprüfung der projektierten ASA-Konfigurationsdaten, Konfiguration der projektierten Sensorpunkte, Initialisierung der Achssensor-Auswertebaugruppen, Überwachung der Achssensor-Auswertebaugruppen ( Ausfalloffenbarung), Telegrammüberwachung der Elementbus-Daten (Fehlermeldungen der CAN-Interface-Fern-Baugruppe), Übermittlung der Achsinformation an die Gleismodul-Software, Übermittlung der Eingangskanalinformation an die Gleismodul-Software, Steuerung des Ausgangskanals der Achssensor-Auswertebaugruppen nach Gleismodul-Vorgabe, Bild 2: Achssensor und Auswertebaugruppe
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